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Der Barocktanz
von Peter Hoffmann


Der Barocktanz hat seine Wurzeln
in der Vorliebe Ludwigs des XIV.
für diese Kunst- und Präsentationsform.
Sein Tanzmeister, Pierre Beauchamp,
Leiter der neu gegründeten
Académie Royale de Danse (1661),
schuf sogar eine eigene Tanzschrift dafür.
 
Prägend für den Tanz war aber auch
die Entscheidung Ludwigs mit 32 Jahren (1670)
dem Tanz zu entsagen.
Dadurch, "vom Hof gedrängt", wurde der Barocktanz
der Ursprung des professionellen Bühnentanzes
und des heutigen Balletts.
Denn schon 1671 riefen Lully und Moliere
mit der "Commedie de Ballet", der Ballettoper,
eine neue Kunstform ins Leben.
 
Viele der in den "Recuils de Danse" überlieferten
Tänze sind auf die Musik von Lully choreographiert.
Sie wurden ab 1700 von Feuillet
und seinen Nachfolgern herausgegeben.
So trägt die von Beauchamp erfundene Tanzschrift
heute auch den Namen Feuillets,
der, ähnlich Lully für die Opern,
ein Veröffentlichungspatent für Tänze innehatte.
 
Es folgten Übersetzungen
in die wichtigsten europäischen Sprachen
und so setzte sich der Choreographiestil
europaweit durch.
Eine Besonderheit stellen
dabei in den "Französischen Stil"
adaptierte Englische "Country Dances" dar.
Dies zeigt schon der Name "Contredances"
von gleichem Klang, aber unterschiedlicher Bedeutung.
 
Die so genannte Feuilletschrift ist
die erste konsequente Darstellung
von Bewegung durch eine Symbolschrift.
Sie umfasst sowohl Fuß-, als auch Armbewegungen.
Sie hielt sich für fast 100 Jahre
in kaum modifizierter Form.
 
Mit ca. 400 Choreographien
aus den verschiedensten Ländern
ist uns ein Kulturschatz überliefert,
dem sich diese Seite widmet.


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