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Sommerseminar - Alteglofsheim
 
Der Förderverein zur Unterstützung musikalischer Jugendlicher e.V.
veranstaltet
Sommerseminar - Alteglofsheim
Sommerseminar - Alteglofsheim
 
Glückspiele des 17. und 18. Jahrhunderts
A U F - D E R - J A G D - N A C H - D E M - G L Ü C K
1638 wurde im Palazzo Dandolo das erste öffentliche Spielkasino
der Stadt Venedig und , das sogenannte "Ridotto", eröffnet.
Auf Befehl der Regierung, wurde im linken Flügel der Kirche Sankt-Moise,
dieses aller erste in Europa verzeichnete Glücksspielcasino eröffnet.
Mitte des 17. Jahrhunderts waren es dann allein in Venedig schon über 100.
Die Glücksspielhäuser wurden in Venedig von Privatleuten,
zumeist venezianische Nobilhomini, betrieben,
bedurften aber einer Art offizielle Lizenz.
 
Das Glücksspiel war so einträglich,
dass 1765 laut der Verfügung Kardinals Dschulio Masarini
für die Erhöhung des Staatsschatzes des Louis XIV
auch in Frankreich ein Casino geöffnet wurde.
 
Die Mitte des 18. Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch Extreme.
Gezwungen durch die Geldnot leerer Staatskassen
und eine Blindheit gegen die drohende Gefahr aufbegehrender Bürger
ergeht sich der Hof in Dekadenz und Ablenkung.
 
Glücksritter und Scharlatane, Verführer, Liebhaber
und Kurtisanen haben Hochkonjunktur.
Venedig mehr Prostituierte als ganz Paris.
Der Carneval steht in seinem letzten Zenit.
Verführung, Trug und Schein prägen auch
das höfische Leben ganz Europas.
 
In Venedig gab es bis 1797 aber auch Spielstätten bzw. -buden,
die quasi illegal unterhalten wurden.
Als in einer Attacke puristischer Kräfte das Ridotto
am 27. November 1774 geschlossen wurde,
sei das Ausbleiben der Fremden sofort zu spüren gewesen,
rechnet eine anonyme Denkschrift vor:
30.000 Masken seien weniger verkauft worden,
was mit einem Verlust von 600.000 Lire veranschlagt wird.
Es komme auch zu Umsatzrückgängen im Textilgewerbe,
bei den Gondolieri, den Gastwirten.
„Es genügt wohl“, so schließt die Schrift, „wenn ich sage,
dass über dreißig Manufakturen ohne Beschäftigung sind.“
Aber so gravierend können die Auswirkungen nicht gewesen sein,
denn nach der Schließung des Ridotto entstanden
namentlich in Cafés mehr Spielhöllen als zuvor.
Zum Ende der Republik 1797 waren es 136.
 
Doch die Revolution setzte dem Spiel noch kein Ende.
Die Vergnügungssucht nahm aber solche Ausmaße an,
dass Mitte des 19. Jahrhunderts über erste Verbote
und Einschränkungen nachgedacht wurde.
So verloren mache Spieler in nur wenigen Tagen,
die sie öfters sogar ohne Schlaf zu finden durchspielt hatten,
Summen vom 90.000 £, was einem heutigen Wert
von umgerechnet 13.000.000 € entspricht.
Aber auch Gewinne von 200.000 £ sind verzeichnet.
So wurde die Umschichtung von Eigentum,
der Aufstieg unerwünschter Personen oder Ruin
mancher Personen zum Staatsproblem, von dem selbst
die Königshäuser betroffen waren.


Dozent:
Faschingsseminar - Barocktanz - Peter Hoffmann
 
Peter Hoffmann
Tanz & Kursleitung
 

Programm:
Royal Casino
 

P L A N E T E N S P I E L
Historisches Glücksspiel

M A C A O
Historisches Glücksspiel

B R A G
Sehr altes, englisches Glücksspiel

R O U L E T T E
Beliebtes Glücksspiel um 1800

H A Z A R D
Beliebtes Würfelspiel um 1800

L O T T E R I E
Beliebtes Glücksspiel um 1800

P O P E - J O A N - oder - P O Q U E
sehr altes Kartenspiel

L A N D S K N E C H T
Beliebtes Kartenspiel um 1800

W H I S T
Beliebtes Kartenspiel des 17. und 18. Jahrhunderts

P I Q U E T
Französisches Kartenspiel des frühen 16. Jahrhundert

P H A R O
Beliebtes Kartenspiel um 1800

B O U L L O T T E
Beliebtes Kartenspiel der französischen Revolution

R O U G E - & - N O I R
Beliebtes Kartenspiel um 1800



 

Kursgebühr*:
155,- € pro Kursteilnehmer*
 
95,- € für Auszubildende & Studenten**
*Kursgebühr für alle Workshops.
 
**Studentenpreis (Auszubildende und Studenten bis zum 27. Lebensjahr),
für alle Workshops.
 

Teilnehmeranzahl:
8 - 16 Tanzkursteilnehmer
 

Mitzubringen:
Leichte Tanzbekleidung und –schuhe
(Tanzschläppchen oder Jazztanzschuhe),
Kostüme des 17. und 18. Jahrhunderts
für die verschiedenen Divertissements
 

Unterkunft:
eine Person in Doppelzimmer für das gesamte Seminar
inkl. Vollpension
200,- €

 
Für die Weiterleitung zur Liste weiterer Übernachtungsmöglichkeiten
hier klicken.

 

Anmeldeschluss:
1.7.2017 (Entscheidung ob der Kurs stattfinden kann)
 

Anreise:
24.2.2017
ab 17:00 Uhr
 

Abreise:
28.2.2017
nach dem Mittagessen
 

Programm


F R E I T A G
18:00 Uhr
Abendessen

19:30-21:30 Uhr
Begrüßung

21:30-22:30 Uhr
geselliges Tanzen


M O N T A G - S A M S T A G
8:00 Uhr
Frühstück

9:30-10:00 Uhr
Aufwärmen

10:00-12:00 Uhr
Tänze des 17. & 18. Jahrhunderts

12:00 Uhr
Mittagessen

13:30-14:30 Uhr
Tänze des 17. & 18. Jahrhunderts

15:00-18:00 Uhr
Picknick & Divertissemente

18:00 Uhr
Abendessen

19:30-20:30 Uhr
Tänze des 17. & 18. Jahrhunderts

20:30-22:30 Uhr
Glück- & Gesellschaftsspiele
des 17. & 18. Jahrhunderts


S O N N T A G
8:00 Uhr
Frühstück

ca. 9:00 Uhr
Mittagessen & Ende



Veranstaltungsort:
Musikakademie Schloss Alteglofsheim
Am Schloßhof 1
93087 Alteglofsheim
 
Tel. 09453/99310
 
www.musikakademie-alteglofsheim.de
 
So findet Ihr zur Musikakademie Schloss Alteglofsheim
hier klicken.

 

Kontakt:
Peter Hoffmann, Tel.: 09 11 / 21 28 108
E-Mail:  info@barocktanz.com
 

Anmeldung
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